
Winterwanderungen sind magisch – mit der richtigen Ausrüstung
brit null
11/25/2020
Ausrüstung
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Wanderlust und Bergweh geht auch im Winter! Es gibt nämlich kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung. Diesen Spruch können die meisten wahrscheinlich nicht mehr hören, aber er ist einfach so wahr. Warum sprechen wir überhaupt von schlechtem Wetter?
Irgendwie haben wir Regen und Nässe diesen Stempel aufgedrückt und das, obwohl Nebelschwaden, tiefhängende Wolken und tosender Wind doch eine geradezu mystische Stimmung erzeugen können. Es liegt an uns selbst zu entscheiden, ob Wetter “schlecht” ist – oder ob wir eine Wanderung bei Wind und Regen vielmehr als eine Chance ansehen, die Natur auch mal von einer etwas raueren, wilderen Seite kennenzulernen.
Klar, niemand wandert gerne mit nassen Füßen wie ein fröstelnder Eisklotz durch die Gegend. Trotzdem können auch lange Wintertouren bei kalten Temperaturen seine Reize haben und müssen nicht zwangsläufig mit blauen Lippen oder eiskalten Füßen enden. Auch, wenn sich die Motivation beim Blick auf das Thermometer und in den grauen Himmel erst einmal in Grenzen hält: Eine Auszeit in der magischen Winterlandschaft lohnt sich!
Wandern im Winter bedeutet, Vitamin D und Glück zu tanken. Gerade jetzt, wo sich das Leben größtenteils zu Hause abspielt, fällt vielen von euch vielleicht die Decke auf den Kopf. Im Lockdown geht so einiges nicht mehr. Umso wertvoller ist es doch, dass die Natur – anders als Fitnessstudios, Sporthallen und Restaurants – 24/7 für uns geöffnet ist.
Irgendwie haben wir Regen und Nässe diesen Stempel aufgedrückt und das, obwohl Nebelschwaden, tiefhängende Wolken und tosender Wind doch eine geradezu mystische Stimmung erzeugen können. Es liegt an uns selbst zu entscheiden, ob Wetter “schlecht” ist – oder ob wir eine Wanderung bei Wind und Regen vielmehr als eine Chance ansehen, die Natur auch mal von einer etwas raueren, wilderen Seite kennenzulernen.
Klar, niemand wandert gerne mit nassen Füßen wie ein fröstelnder Eisklotz durch die Gegend. Trotzdem können auch lange Wintertouren bei kalten Temperaturen seine Reize haben und müssen nicht zwangsläufig mit blauen Lippen oder eiskalten Füßen enden. Auch, wenn sich die Motivation beim Blick auf das Thermometer und in den grauen Himmel erst einmal in Grenzen hält: Eine Auszeit in der magischen Winterlandschaft lohnt sich!
Wandern im Winter bedeutet, Vitamin D und Glück zu tanken. Gerade jetzt, wo sich das Leben größtenteils zu Hause abspielt, fällt vielen von euch vielleicht die Decke auf den Kopf. Im Lockdown geht so einiges nicht mehr. Umso wertvoller ist es doch, dass die Natur – anders als Fitnessstudios, Sporthallen und Restaurants – 24/7 für uns geöffnet ist.
“Das beste Mittel gegen fast alles: ein Tag in den Bergen.”Das Gute: Wir haben es zu 99 Prozent selbst in der Hand, ob die nächste Wintertour ein nasskalter Leidensweg oder ein magisches Naturerlebnis wird. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, angefangen bei der Kleidung, die wir am Körper tragen. Und da kann man so einiges falsch machen! Gerade Wanderer, die normalerweise nur im Sommer auf Tour gehen, sollten einiges beachten. Die Bedingungen sind im Winter einfach anders. Aus besonderer Vorsicht heraus neigen viele deshalb erst recht dazu, mehr als nötig einzupacken – und das macht sich am Ende natürlich vor allem auf dem Rücken bemerkbar. Alles, was “Zuviel” ist, schleppen wir mit. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Wanderung bewusst zu machen, was man wirklich benötigt – und was nur aus Sorge eingepackt wird. Die folgende Checkliste kann euch als Orientierung dienen, muss aber natürlich je nach Länge, Lage und Anspruch der Wanderung angepasst werden.
1. Ganz wichtig: Die richtigen Schuhe
Was im Sommer gut funktioniert, ist nicht automatisch auch die richtige Wahl für Wandertouren im Winter. Nasse Füße sind nicht nur super unangenehm, sondern leider auch ein guter Nährboden für Scheuerstellen und Blasen. Und wenn die Füße erst einmal nass sind, wird es mit der Zeit auch schweinekalt. Im Winter ist es aber sehr wahrscheinlich, zwischendurch von Regenschauern oder sogar Schnee überrascht zu werden. Und nicht nur von oben, auch von unten droht in der Regel mehr Nässe als im Sommer. Pfützen auf dem Wanderweg müssen aber nicht unbedingt auch zu Pfützen in den Schuhen werden. Wenn man folgende Faktoren beachtet:- eine gute Isolation
- ein hoher Schaft
- Schuhe imprägnieren
- Schuhe nicht auf der Heizung trocknen
- eine stabile Sohle oder Grödeln
2. Häufig unterschätzt: die richtigen Socken
Mittlerweile sind die meisten Wandersocken so beschaffen, dass sie alle wichtigen Anforderungen erfüllen: Sie reiben nicht, sie sind robust und sie sind atmungsaktiv. Ideal sind Socken aus Schurwolle. Heutzutage hat man übrigens kein kratziges Material mehr zu befürchten. Meist wird die Schurwolle außerdem mit Synthetikfasern kombiniert, damit man die Socken problemlos in der Waschmaschine waschen kann und sie länger halten. Baumwollsocken eignen sich dagegen absolut nicht, weil sie sich mit Feuchtigkeit vollsaugen. Dadurch weicht die Haut auf und ist viel anfälliger für Blasen.3. Das altbewährte Zwiebelschalenprinzip
Um vor Regen, Nässe, Wind und Kälte geschützt zu sein, setzen viele Wanderer auf das Zwiebelprinzip. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr mit Temperatur- und Witterungsschwankungen rechnet. Also vor allem bei mehrstündigen Touren, die vielleicht sogar über Nacht gehen. Sich nach dem Zwiebelprinzip zu kleiden bedeutet allerdings nicht, sich planlos so viele Schichten wie möglich über den Körper zu zerren. Ganz im Gegenteil: Viele ziehen sich eher zu viel als zu wenig an und müssen dann gefühlt den halben Kleiderschrank auf dem Rücken mitschleppen. Damit das nicht passiert, kann es helfen, sich das Zwiebelprinzip einmal Schicht für Schicht anzuschauen und zu verstehen. Beim Zwiebelschalenprinzip werden mehrere Lagen Funktionskleidung übereinander getragen. Je nach Wetter kann man verschiedene Schichtstärken und Kleidungslängen miteinander kombinieren. Der klassische Zwiebellook (von innen nach außen), sieht so aus:- Erste Lage: Baselayer
- Zweite Lage: Midlayer
- Dritte Lage: Outer Layer
MVTR & RET: Gar nicht mal so brauchbar
Als Orientierung versehen viele Hersteller ihre Produkte mit Werten wie “MVTR” (Moisture Vapor Transmission Rate) oder “RET” (Resistance of Evaporation of a Textile). Das Problem bei diesen Werten: Sie werden von den Herstellern selbst vergeben und sind daher wenig aussagekräftig. Das gilt vor allem für den MVTR-Wert, der angibt, wie viel oder wenig Wasserdampf ein Produkt durchlässt. Wie dieser Test abläuft, ist nicht eindeutig genormt und kann daher je nach Durchführung unterschiedliche Ergebnisse hervorbringen. Unabhängige, externe Produkttests gibt es bislang leider nicht. So kann jeder Hersteller zu seinem eigenen Vorteil testen – und womöglich zum Nachteil der Kunden. Es lohnt sich also, vorm Kauf gründlich zu recherchieren und sich auch die Rezensionen anzuschauen. Wie auch immer euer Zwiebellook am Ende aussieht: Die Vorteile dieses Prinzips haben sich bewährt. Man kann flexibel auf sich verändernde Verhältnisse reagieren und vermeidet durch die atmungsaktive Funktionsbekleidung, dass sich Schweiß und Nässe breitmachen. Jetzt heißt es, dieses Prinzip zu optimieren und auf die nächste Tour abzustimmen! Je besser ihr über Strecke und Witterung Bescheid wisst, desto besser könnt ihr euch kleidungstechnisch vorbereiten.“Don’t worry, just care and be prepared.”In diesem Sinne wünsche ich euch viele fröhliche Winterwanderungen, die trotz Wind und Wetter nicht ganz so nass, dafür aber umso magischer werden. Das könnte dich auch interessieren:
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